Unsere Wälder sind reich an natürlichen Schätzen mit heilenden Eigenschaften. Ein großer Teil der Sträucher, Kräuter und Bäume in den heimischen Wäldern wird seit Jahrtausenden für Heilzwecke genutzt.
Bekannt sind die ätherischen Öle der Nadelbäume, die wohltuend auf Bronchien und Lunge wirken. Sie stärken das Immunsystem, helfen gegen psychische Stressbelastungen und können vor chronischen Krankheiten schützen.
Die schmerzlindernde, antientzündliche und fiebersenkende Salicylsäure aus der Weidenrinde wird als Aspirin eingesetzt, was schon der Heiler Hippokrates in der Antike kannte. Der Weißdorn, heute ein wichtiges Herzmittel, stärkt das „Altersherz“, steigert die Durchblutung und verbessert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels.
Auf dieser Wanderung erfahren sie Wissenswertes über die Heilpflanzen, die am Waldrand und im Wald wachsen. Welche Möglichkeiten es gibt, die Hausapotheke mit einfachen Heilmitteln zu bereichern. Nach dem Motto „Ein Spaziergang im Wald ist wie eine Medizin“.
In der Praxiseinheit wird ein kühlendes Gel hergestellt, welches gut bei Prellungen und Mückensichten wirkt.